FUN class international

Deutsche FUN Klassenvereinigung e.V. - www.funclass.org/ger
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EWE FUN Cup 2005
club ZSK
venue Zwischenahner Meer, Bad Zwischenahn, GER
date 09-10 july 2005
FUNcountries

FRA

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GER

USA

CAN

DEN

AUT

GBR

IRL

SUI

CRO

THA

POR

RSA

AUS

ISL

ESP

GRE

place helm, crew w. 1 w.2 w.3
1 Jan Kramer , Rainer Heerma, Jörn Kramer, Sven Hülzer 1 1 3
2 Jens Glaser, Michael Kluin, Christoph Glaubke 3 3 2
3 Günter Müller-Röhlk, B. Tiefensee, R. Behrens, A. Stellmann 6 2 1
4 Peter Schinzing, Hans Wenig, und Crew 5 4 4
5 Heiko Bühring, Uwe Gerken Holger Benthien 2 5 dnf
6 Wolfgang Thieschäfer, Elke Thieschäfer, Ralf Weigang 4 6 5

Am 09. und 10.07.2005 fand in Bad Zwischenahn der EWE FUN CUP 2005 statt.
Leider hatten sich nur sechs Boote (u.a. fehlte Thomas Jungblut) eingefunden, um den Wanderpokal (ein seinerzeit von der Fa. Rose am Stau, Oldenburg gestiftetes Halbmodell der FUN) auszusegeln. Die Regattabahn war dennoch gut gefüllt, weil die 16er Jollenkreuzer, die in der beginnenden Woche ihre Bestenermittlung (Deutsche Meisterschaft) durchführen, die Gelegenheit nutzen wollten, im Rahmen einer Vorregatta den Höppner-Preis auszusegeln.

Der Wind ließ leider am Samstag alle Segler im Stich - das Zwischenahner Meer präsentierte sich als großer Spiegel - es regte sich nichts. Doch - auf der "Blue too" von Peter Schinzing wurde ein mehrstündiger Belastungstest für Boot und nahezu vier komplette Mannschaften an Bord durchgeführt... Es gab Bier in "hohen Dosen".....
Umso schöner war es dann -seglerisch - am Sonntag:
Strahlender Sonnenschein, Wind mit zunächst 2 später ca. 3 Bft. ! - Kaiserwetter!
Insgesamt drei gute Wettfahrten kamen zustande. Gesegelt wurde Up and Down bei einer verkürzten Wettfahrt. Wolfgang Thieschäfer schonte noch sein nagelneues Boot, das zur Zeit noch in der Werft von Michael Kluin richtig schnell gemacht wird...

Bei der ersten Wettfahrt gelang Jan Kramer mit seiner Crew (GER 565 "nix.wie.weg") ein guter Start und er konnte bereits am Luv-Faß einen deutlichen Vorsprung vor dem Feld heraussegeln, der im Laufe der Wettfahrt ständig vergrößert werden konnte. Mit großen Abstand vor dem überraschend guten Zweiten dieser Wettfahrt, Heiko Bühring (GER 519) hatte nix.wie.weg im Zeil die Nase vorn. Jens Glaser ("Intermezzo") wurde Dritter.

Auch die zweite Wettfahrt bei etwas zunehmendem Wind konnte "nix.wie.weg" für sich entscheiden, diesmal vor der Crew von Günter Müller-Röhlk (GER 18) aus Bremerhaven und Jens Glaser. Es zeigte sich jedoch, dass jede Wettfahrt mit neuen Überraschungen aufwartet und es bei den Crews immer etwas zu verbessern gibt - der Ersatzmann auf dem Vorschiff von "nix.wie.weg" war an der Leetonne etwas übereifrig beim Spi-Manöver und schon ging die Crew von "nix.wie.weg" locker als "Caprifischer vom Zwischenahner Meer" durch - dass die Petri-Jünger mit dem Spi dabei Fische gefangen haben sollen, ist ein nicht bestätigtes Gerücht....

Die dritte Wettfahrt (wieder der volle Kurs) hatte die Wettfahrtleitung die Bahn verlegt. Als Leetonne wurde eine andere Tonne ausgewählt, was von einigen Crews nicht und dann auf der Bahn viel zu spät bemerkt wurde.... (Der "Belastungstest" vom Samstag wirkte sich offenbar doch aus). Während "nix.wie.weg", Günter Müller-Röhlk und Jens Glaser um die Führungsposition kämpften, hatte Jens als erster auf der Bahn die Bahnveränderung bemerkt, Jan Kramer - zu diesem Zeitpunkt in Führung liegend bemerkte dies als letzter und fand sich dann an der Leetonne als vorletzter wieder - shit happens! Am Schluß hatten die Bremerhavener in dieser Wettfahrt die Nase vorn, vor Jens Glaser und Jan Kramer.

Dennoch reichte es für "nix.wie.weg" mit zwei Tagessiegen und einem dritten Platz am Ende für den Gesamtsieg vor Jens Glaser und Günter Müller Röhlk. Den Wanderpreis durfte Jan Kramer wie im Vorjahr wieder mit nach hause nehmen.